Seminare

Reportage- und Konzeptfotografie – das Andere anders sehen 

Ziel dieser Seminare ist es, anhand der Erarbeitung eines Projektes die Formen der Fotoreportage, des Fotoessay oder der Dokumentarfotografie auszuprobieren und mittels der vielfältigen Möglichkeiten dieses Mediums in neue ästhetische Richtungen zu erweitern.

In diesem Zusammenhang ist der Begriff der Konzeptfotografie als ein Zugang wie der eines Essayisten zum Medium gemeint, welcher ausgehend von einem Thema dieses mit Hilfe verschiedenster Sprach-/Bild-Konzepte in eine sehr persönliche Sichtweisen von der Realität transferiert.

Ein wichtiger Teil des Kurses wird die Auseinandersetzung mit technischen, wie ästhetischen, aber auch ethischen und rechtliche Fragen zum Medium sein. Dabei sollen unter anderen auch solche Begriffspaare wie „Dokumentation – Fiktion“, „Fotoreportage – Fotojournalismus“ oder „Finart-Print – Internet“ in Bezug auf die Geschichte der Fotografie als Kunstform, Massenmedium oder Privatmythologie dargestellt und deren Abgrenzung hinterfragt werden. 

Workshops

In meinen Workshops möchte ich Möglichkeiten zeigen, welche die Beschäftigung mit meiner Form der Kunst und mit allen Formen der Massenmedien bietet. Ausgangsbasis sind dabei einerseits virtuelle Bilder aus Zeitungen, Zeitschriften und Filmen, die selbstverständlicher Teil unserer Alltagswelt geworden sind, aber auch die Auseinander-setzung mit selbst produziertem Material, seinen es einfache Familienschnappschüsse oder ambitionierte Fotografien. Daraus ergeben sich vielfältige Möglichkeiten, Identifikations- und Projektionsflächen zu erkennen und mit ihnen zu arbeiten und zu spielen. 

Die Beschäftigung mit dem eigenen Blick auf die Welt, der durch die allgegenwärtige Bilderflut beeinflusst und bereits stark vorherbestimmt ist, steht hier im Mittelpunkt. Dabei kann jeder  erproben, wie man Bilder lesen kann, wie man sie auf- oder hinnimmt und was man daraus macht …